Mailand P1: 48 % mehr Matches als in Düsseldorf
Heute startet das Hauptfeld in Mailand. Unsere eigene Auswertung der FIP-Tableaus zeigt 74 statt 50 planmäßige Partien – und warum die Herren-Top4 einen Sieg mehr für den Titel brauchen. Dazu die möglichen Viertelfinals und die Termine der Woche.
Padello Redaktion
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Die Auslosung des Mailänder P1. Auf dem Bildschirm stehen Gemma Triay und Delfina Brea an Position eins. Foto: FIP.
Gestern Titel in Düsseldorf, heute schon die nächste Turnierwoche: Am Montag, 12. Oktober, beginnt das Herren-Hauptfeld des Mailänder P1. Die Damen folgen am Dienstag. Bis Sonntag wird im Allianz Cloud um die nächsten Titel gespielt. Für dich heißt das: Die Namen sind vertraut, das Tableau ist größer – und ein Freilos bedeutet hier etwas anderes als vergangene Woche.
Wir haben die beiden offiziellen Hauptfelder mit Düsseldorf verglichen. Mailand kommt auf 74 planmäßige K.-o.-Partien, Düsseldorf auf 50. Das sind 48 % mehr. Der zusätzliche Umfang steckt vor allem im Herrenfeld. Gleichzeitig brauchen Coello/Tapia diesmal fünf Siege für den Titel, nachdem in Düsseldorf vier gereicht haben.
Dein Schnellcheck für Mailand
48 + 28 Paare
48 Herrenpaare und 28 Damenpaare im Hauptfeld. Die Qualifikation wird separat gespielt.
Die Freilose
Herren: alle 16 gesetzten Paare. Damen: die ersten vier. Ein Freilos ist kein gespieltes Match.
Finalwochenende
Viertelfinals am Freitag, Halbfinals am Samstag ab 14 Uhr, Finals am Sonntag ab 15 Uhr. Mailand und Deutschland haben dieselbe Uhrzeit.
Die eigene Auswertung: 24 zusätzliche Partien
Bei einem K.-o.-Turnier mit einem Siegerpaar braucht ein Feld mit 48 Paaren 47 Entscheidungen. Bei 28 Paaren sind es 27. Freilose werden dabei nicht mitgezählt. Genau deshalb lohnt der Blick auf die tatsächlich belegten Plätze: Ein 32er-Raster bedeutet noch lange nicht 32 startende Paare.
74 statt 50 Hauptfeld-Partien
Planmäßige K.-o.-Partien · Qualifikation und Freilose zählen nicht als Matches
Eigene Rechnung aus den FIP-Tableaus: pro Konkurrenz Paare minus eins. Mailand: 47 + 27 = 74. Düsseldorf: 27 + 23 = 50. Das sind 24 zusätzliche Partien beziehungsweise 48 % mehr.
27 Partien
4 Freilose
23 Partien
8 Freilose
47 Partien
16 Freilose
27 Partien
4 Freilose
In Düsseldorf spielten 28 Herrenpaare und 24 Damenpaare. In Mailand sind es 48 und 28. Aus der Differenz von 20 zusätzlichen Herrenpaaren und vier zusätzlichen Damenpaaren entstehen auch 20 zusätzliche Herrenpartien und vier zusätzliche Damenpartien. Die Zahl sagt etwas über den Turnierumfang. Über die Dauer einzelner Matches sagt sie nichts.
Ein Freilos – aber eine andere Einstiegshöhe
Die ersten vier Herrenpaare hatten in Düsseldorf ein Freilos und begannen direkt im Achtelfinale. In Mailand sind es sogar 16 Freilose. Das klingt großzügiger, führt die gesetzten Paare aber erst in die Runde der letzten 32. Von dort aus liegen noch fünf Siege zwischen ihnen und dem Pokal.
Bei den Damen bleibt der Weg der Top4 bei vier Siegen. Für die gesetzten Paare fünf bis acht wird die Woche dagegen länger: Sie hatten in Düsseldorf ein Freilos, müssen in Mailand bereits in der ersten Runde antreten.
Die Angaben beschreiben den Weg durch das Hauptfeld bei regulär ausgetragenen Partien. Ein ungesetztes Herrenpaar benötigt in Mailand sechs Siege; wer aus der Qualifikation kommt, hat vorher zusätzlich die Quali gespielt. Ein kampfloser Sieg oder eine Aufgabe kann die tatsächlich gespielte Belastung verändern.
Herren: Die Düsseldorf-Revanche wäre ein Halbfinale
Coello/Tapia und Stupaczuk/Sanz stehen in derselben Hälfte. Eine Wiederholung des Düsseldorfer Herrenfinals wäre deshalb schon im Halbfinale möglich. Auf der anderen Seite des Tableaus liegen Titelverteidiger Galán/Chingotto und die an drei gesetzten Augsburger/Lebrón.
Die folgenden Viertelfinals ergeben sich aus den Setzpositionen. Es sind mögliche Paarungen, keine bereits feststehenden Begegnungen. Jedes Paar muss seine vorherigen Runden gewinnen.

Arturo Coello / Agustín TapiaSetzplatz 1
Francisco Guerrero / Javier LealSetzplatz 6
Franco Stupaczuk / Jon SanzSetzplatz 4
Jeronimo González / Lucas CampagnoloSetzplatz 7
Leandro Augsburger / Juan LebrónSetzplatz 3
Martín Di Nenno / Paquito NavarroSetzplatz 5
Alejandro Galán / Federico ChingottoSetzplatz 2
Miguel Yanguas / Pablo LijóSetzplatz 8Für die frisch gekürten Düsseldorf-Sieger Coello/Tapia beginnt das Hauptfeld gegen die Sieger aus Patiniotis/García gegen Ayats/Sánchez Chamero. Galán/Chingotto warten auf die Gewinner von Hernández Quesada/Martínez gegen die Brüder Deus. Die konkreten Gegner stehen damit erst nach diesen Erstrundenmatches fest. Beide Wege lassen sich im offiziellen Herren-Tableau nachlesen.
Damen: Die Titelverteidigerinnen spielen auf getrennten Wegen
Ariana Sánchez und Paula Josemaría gewannen Mailand 2025 gemeinsam. Diesmal treten Sánchez/Ustero und Josemaría/González in gegenüberliegenden Hälften an. Ein Duell der früheren Partnerinnen wäre erst im Finale möglich. Die Düsseldorf-Siegerinnen Fernández/Calvo liegen auf der Seite von Josemaría/González; Triay/Brea und Sánchez/Ustero auf der anderen.

Gemma Triay / Delfina BreaSetzplatz 1
Marina Guinart / Alejandra AlonsoSetzplatz 7
Ariana Sánchez / Andrea UsteroSetzplatz 3
Alejandra Salazar / Aranzazu OsoroSetzplatz 8
Claudia Fernández / Martina CalvoSetzplatz 4
Marta Ortega / Sofía AraújoSetzplatz 5
Paula Josemaría / Bea GonzálezSetzplatz 2
Claudia Jensen / Tamara IcardoSetzplatz 6Fernández/Calvo starten nach ihrem Freilos gegen Riera/Bidahorria oder Castelló/Rodríguez. Für die ersten vier gesetzten Paare geht es also direkt mit dem Achtelfinale los. Den vollständigen Weg zeigt das offizielle Damen-Tableau.
Diese Tage kannst du dir vormerken
Montag beginnt die erste Herrenrunde. Dienstag und Mittwoch folgen die Runde der letzten 32 bei den Herren sowie die erste Damenrunde. Donnerstag werden die Achtelfinals gespielt, Freitag die Viertelfinals. Samstag, 17. Oktober, beginnen die Halbfinals ab 14 Uhr; Sonntag, 18. Oktober, die Finals ab 15 Uhr. Das sind die angesetzten Tagesstarts, keine Garantie für die Anfangszeit einer einzelnen Partie.
Den Montagsspielplan gibt es bereits als PDF. Die FIP-Turnierseite bündelt Tableaus, aktuelle Ergebnisse und den jeweils neuesten Spielplan. Wenn du nur das Finalwochenende schaust, hilft der Blick aufs Tableau: Manche Paarungen, die nach einem Finale aussehen, sind bereits eine Runde früher möglich.
So haben wir gerechnet
Grundlage sind die FIP-Hauptfeld-Tableaus von Mailand und Düsseldorf 2026, ergänzt durch die Feldgrößen auf den offiziellen Turnierseiten. Hauptfeld-Partien je Konkurrenz = Zahl der startenden Paare minus eins. Düsseldorf: (28 − 1) + (24 − 1) = 50. Mailand: (48 − 1) + (28 − 1) = 74. Veränderung: (74 − 50) ÷ 50 = 48 %. Das sind planmäßige K.-o.-Partien; Freilose und Qualifikationsmatches bleiben außen vor. Bei W.O. oder Rückzug kann die Zahl tatsächlich ausgetragener Matches geringer sein. Die Siegwege ergeben sich aus der Einstiegsrunde im jeweiligen Raster. Die möglichen Viertelfinals folgen den Setzpositionen, nicht einer von uns berechneten Gewinnwahrscheinlichkeit.
Warum gibt es bei 48 Paaren eine Runde der letzten 64?
Das Tableau hat ein 64er-Raster. 16 Positionen sind Freilose für die gesetzten Paare. Die anderen 32 Paare spielen 16 Erstrundenmatches. Zusammen mit den 16 gesetzten Paaren bleiben anschließend 32 Paare übrig.
Müssen alle Favoriten einen Sieg mehr holen als in Düsseldorf?
Nein. Das gilt für die Herren-Top4 und die Damen-Setzplätze fünf bis acht. Die Damen-Top4 brauchen weiterhin vier Siege; die weiteren gesetzten Herrenpaare weiterhin fünf (Setzplätze 5–8 in Düsseldorf, 5–16 in Mailand). Entscheidend ist die konkrete Einstiegsrunde.
Stehen die aufgeführten Viertelfinals schon fest?
Nein. Es sind die möglichen Begegnungen, wenn die entsprechenden gesetzten Paare die früheren Runden gewinnen. Überraschungen verändern die Namen in diesen Vierteln, nicht die Struktur des Tableaus.
Muss ich die Mailänder Zeiten umrechnen?
Nein. Mailand und Deutschland liegen in dieser Turnierwoche beide in der mitteleuropäischen Sommerzeit. Die im Artikel genannten Uhrzeiten kannst du direkt übernehmen.
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Padelplatz in der Nähe finden →Stand: 12. Oktober 2026, Tableau-Check zum Beginn des Hauptfelds. Turniertermine und Auslosung: FIP und Veranstalter des OYSHO Milano Premier Padel P1. Feldvergleich, Siegwege und Grafik: eigene Padello-Auswertung der offiziellen Tableaus. Aufmacher: offizielles Foto der Mailänder Auslosung, via FIP; in den Bildmetadaten ist kein Fotograf genannt. Spielerporträts: offizielle FIP-Spielerprofile. Dieser Beitrag erklärt die Auslosung; aktuelle Ergebnisse stehen auf der verlinkten FIP-Turnierseite.
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