Acht Viertelfinals, kein dritter Satz: Wie klar Düsseldorfs Favoriten gewonnen haben
Alle acht Viertelfinals in Düsseldorf endeten in zwei Sätzen. Unsere Auswertung der Ergebnisse und Matchdauern zeigt den Unterschied: Die Damen-Siegerinnen ließen zusammen nur zehn Spiele liegen, die Herren-Sieger 24. Dazu alle Resultate und der Blick auf Sonntag.
Padello Redaktion
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Alejandro Galán und Federico Chingotto beim Germany P2 in Düsseldorf. Ihr Viertelfinale gewannen sie 6:4, 6:1. Foto: FIP.
Acht Matches, acht Siege in zwei Sätzen. Am Freitag haben die Favoriten beim Germany P2 in Düsseldorf wenig Raum für Überraschungen gelassen: In beiden Konkurrenzen zogen die vier höchstgesetzten Paare ins Halbfinale ein. Aber hinter derselben Satzbilanz stecken unterschiedlich klare Ergebnisse.
Wir haben die acht abgeschlossenen Viertelfinals vom 9. Oktober 2026 ausgewertet: Spiele gewonnen und abgegeben, dazu die offizielle Matchdauer. Die Analyse bezieht sich auf diese Runde; die Halbfinals am Samstag sind darin nicht enthalten.
Der Freitag in drei Zahlen
8 von 8
Alle Viertelfinals endeten nach zwei Sätzen. Kein Match brauchte einen Tiebreak.
48:10
So lautet die gemeinsame Spielbilanz der vier Damen-Siegerpaare. Bei den Herren waren es 49:24.
66 Minuten
So lange dauerte ein Viertelfinale im Schnitt. Die Spanne reichte von 50 bis 80 Minuten.
Gleiche Satzbilanz, deutlich anderer Spielanteil
Die vier Damen-Siegerpaare holten zusammen 48 Spiele und gaben zehn ab. Bei den Herren waren es 49 gewonnene und 24 abgegebene Spiele. Die Zahl der gewonnenen Spiele war fast gleich; die Gegner kamen bei den Herren jedoch wesentlich häufiger zum Zug.
In Anteilen ausgedrückt: Die Siegerinnen gewannen 82,8 % aller Spiele der Damen-Viertelfinals. Die Sieger der Herren-Viertelfinals kamen auf 67,1 %. Dafür haben wir jeweils die gewonnenen Spiele durch die gesamte Spielzahl der vier Matches geteilt.
Die Sieger holten 97 von 131 Spielen
Alle acht Viertelfinals vom Freitag · gemeinsame Skala in Spielen
Damen: 48:10 Spiele, 82,8 % für die Siegerinnen. Herren: 49:24 Spiele, 67,1 % für die Sieger.
Der Unterschied lässt sich schon am knappsten Satz ablesen: Bei den Herren ging Coello/Tapia gegen Alfonso/Libaak im zweiten Durchgang bis zum 7:5. Bei den Damen verlor kein Siegerpaar mehr als drei Spiele in einem Satz.
Damen: alle Ergebnisse vom Freitag
















Josemaría/González gaben gegen Guinart/Alonso nur ein Spiel ab. Sánchez/Ustero ließen gegen Salazar/Osoro zwei liegen. Diese beiden Partien waren auch die einzigen Viertelfinals unter einer Stunde. Brea/Triay brauchten mit 80 Minuten am längsten, obwohl sie ebenfalls ohne Satzverlust weiterkamen.
Herren: alle Ergebnisse vom Freitag
















Bei den Herren lag die Dauer enger zusammen: zwischen 63 und 76 Minuten. Coello/Tapia hatten mit dem 7:5 zugleich den längsten Viertelfinalauftritt dieser Konkurrenz. Galán/Chingotto waren trotz des 6:4 im ersten Satz nach 63 Minuten durch. Das zeigt, warum Spielstand und Matchdauer zwei verschiedene Perspektiven liefern.
8 Stunden und 49 Minuten – auf zwei Courts verteilt
Die acht Matchzeiten ergeben zusammengerechnet 529 Minuten, also 8 Stunden und 49 Minuten. Geteilt durch acht sind das rund 66 Minuten pro Partie. Die vier Damenmatches summieren sich auf 252 Minuten, die Herrenmatches auf 277 Minuten.
Diese Summe ist die addierte Matchdauer, kein Zeitplan: Weil auf Center Court und Court 2 gespielt wurde, liefen Teile des Programms parallel. Pausen zwischen den Matches sind darin nicht enthalten.
So kannst du die Rechnung prüfen
Alle Scores und Minuten stehen in den beiden Übersichten. Basis ist der abgeschlossene Freitag im offiziellen FIP-Ergebniswidget. Jeder Satz wurde aus Sicht des Siegerpaars addiert. Damen: 48 + 10 = 58 Spiele, 48 ÷ 58 = 82,8 %. Herren: 49 + 24 = 73 Spiele, 49 ÷ 73 = 67,1 %. Matchzeiten: 80 + 53 + 50 + 69 + 76 + 63 + 64 + 74 = 529 Minuten. Die Prozentwerte im Diagramm sind auf ganze Zahlen gerundet.
Was du aus dem Score nicht herauslesen kannst
Ein 6:1 verrät, wer die Spiele gewonnen hat. Es verrät nicht, wie viele davon über Einstand gingen, wie lange die Ballwechsel waren oder wie knapp die entscheidenden Punkte ausfielen. Unsere Auswertung beschreibt deshalb die Deutlichkeit der Ergebnisse dieser Runde. Sie misst weder körperliche Belastung noch garantiert sie einen ähnlich klaren Verlauf im nächsten Match.
Für den Blick aufs ganze Turnier ergänzen sich drei Perspektiven: unsere Saisonauswertung der Favoriten, die Zusammensetzung des Viertelfinalfeldes nach Ländern und jetzt die tatsächlichen Resultate. Die Bilanz der deutschen Paare findest du ebenfalls im Magazin.
Am Sonntag geht es um die Titel
Für Sonntag, 11. Oktober, nennt der offizielle Turnierplan den Beginn der Finals um 14 Uhr im CASTELLO Düsseldorf. Red Bull TV überträgt in Deutschland vom Viertelfinale bis zum Finale. Die aktuellen Ergebnisse und den neuesten Spielplan zeigt die FIP-Turnierseite.
Sind 48:10 die Spiele eines einzelnen Matches?
Nein. Es ist die Summe der vier Damen-Viertelfinals aus Sicht der vier Siegerpaare. Die einzelnen Satzstände stehen oben.
War der 7:5-Satz ein Tiebreak?
Nein. Coello/Tapia gewannen den zweiten Satz mit zwei Spielen Vorsprung. Ein Tiebreak-Satz endet gewöhnlich 7:6; einen solchen gab es in diesen acht Viertelfinals nicht.
Sind die Halbfinals schon in den Zahlen enthalten?
Nein. Die Auswertung umfasst ausschließlich die acht abgeschlossenen Viertelfinals vom Freitag, 9. Oktober.
Nach dem Zuschauen selbst spielen?
Im Padello-Platzfinder findest du einen Court in deiner Nähe. Wenn du Padel in deinen Verein holen möchtest, hilft unser Vereinsguide beim Einstieg.
Padelplatz in der Nähe findenStand: 10. Oktober 2026. Daten: acht abgeschlossene Viertelfinals des Germany P2 vom 9. Oktober, offizielle FIP-Ergebnisse und Matchdauern. Eigene Auswertung und Grafik: Padello. Turnierfoto und Porträts aus den offiziellen Spielerprofilen: FIP. Diese Analyse ist keine laufende Ergebnisübersicht.
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